Statements 2015

 


Michael Haliassos (Direktor des Center for Financial Studies, Professor für Makroökonomie und Finanzen, Goethe Universität Frankfurt)

"Die begabtesten akademischen Denker leisten grundlegende Beiträge und inspirieren hunderte von Studenten und Praktikern. Oftmals ebnen sie aber auch den Weg für die Praxis, die zuvor geringere Betrachtung erfahren hat. Die von Stephan Ross entwickelten Modelle der risikoneutralen Bewertung von Finanzprodukten, des Binomialmodels der Optionspreistheorie und die theoretische Entwicklung von Zinsstrukturmodellen waren alle wohlüberlegt. Ich erwarte, dass seine aktuelle Forschung zur Recovery Theory nicht nur Auswirkungen auf die Planung und die Strategien in der Vermögensverwaltung haben wird, sondern auch auf neuere Forschungsfelder, wie etwa Houshold Finance."


Nobuhiro Kiyotaki (Professor für Volkswirtschaftslehre, Princeton Universität)

"Stephen Ross hat fundamentale Beiträge für unser Verständnis, wie knappe Vermögensgegenstände bewertet und innerhalb der Marktwirtschaft verteilt werden, geleistet. Er ist des Weiteren ein besonderer Dozent, der in der Lage ist, die nächste Generation zu originellen Forschungen anzuregen und deren weitere Entwicklung positiv zu prägen."


Robert C. Merton (Nobelpreisträger, School of Management Distinguished Professor für Finanzwirtschaft, MIT Sloan School of Management)

"Stephen Ross ist der ideale Preisträger für den Deutsche Bank Prize in Financial Economics. Über die letzten vier Jahrzehnte hat er mit seinen mehrdimensionalen Beiträgen einen Grundstein in der modernen Finanzwirtschaft gelegt. Die weitreichende Implementierung seiner Beiträge hat unseren praktischen Umgang mit Finanzinnovationen dauerhaft geprägt. Sein weit verbreiteter Einfluss geht über seine eigenen Werke hinaus. Er hat eine beachtliche Anzahl von erstklassigen Finanzforschern geprägt, von denen er einige als Doktorvater oder als Mentor begleitet hat."


René M. Stulz (Everett D. Reese Professor für Bankwirtschaft und Geld und Währung, Direktor des Dice Center for Research in Financial Economics, Ohio State Universität)

"Steve Ross hat mehrere wegweisende Arbeiten zur Bewertungstheorie (Asset Pricing) und zur Unternehmensfinanzierung verfasst. Hier hat er schon früh die Bedeutung des Prinzipal-Agenten Problems entdeckt und dabei die Folgen von Informationsasymmetrien untersucht.  Im Bereich des Asset Pricing hat er eine wichtige Rolle in der Entwicklung des noch heute gebräuchlichen und grundlegenden Mehrfaktoren Modells gespielt. Darauf aufbauend hat er eine Theorie der Zinsstruktur entwickelt und damit die Grundlagen der quantitativen Anleiheanalyse geschaffen – ein grundlegender Beitrag für Theorie und Praxis. Ross´Arbeiten zeichnen sich aus durch Klarheit und Eleganz und nicht zuletzt durch ihren überragenden Einfluss. Ohne seine Werke wäre die Finanzmarktforschung nicht nur ein anderes sondern auch ein ärmeres Gebiet. Steve Ross ist ein bemerkenswerter Wissenschaftler, und ein überragender Lehrer, zu dessen Schülern einige der besten Wissenschaftler unseres Fachs gehören."