Beiträge zur Theorie der Finanzmärkte

Frankfurt 1995

 

 

Aus dem Vorwort:

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Prognose des deutschen Aktienindex DAX mit Hilfe verschiedener "Neuro-Fuzzy" -Systeme. Die Prognosegüte wird jeweils durch einen Vergleich mit Buy-and-Hold-Strategien gemessen, wobei die Systeme an technischen und fundamentalen Indikatoren ausgerichtet sind. Fundamental unterlegte kurzfristige Prognosen erweitern sich selbst bei Berücksichtigung von Transaktionskosten als erfolgreich, so dass der deutsche Aktienmarkt im untersuchten Zeitraum von 1991 bis 1993 (bei einer Trainingsphase des Systems ab 1984) als nicht informationseffizient in der mittelstrengen Form gelten kann. Herrn Dichtl gelingt es in dieser Darstellung, die auf einer an der Universität München angefertigten Diplomarbeit basiert, seine Ergebnisse vor dem Hintergrund einer breiten Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen seiner Vorgehensweise zu präsentieren. Diese Darstellung, der Literaturüberblick und die vielfältigen selbständig und neu erarbeiteten empirischen Ergebnisse haben Anlass gegeben, die Studie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sie soll auch zu weiteren Forschungsarbeiten auf diesem zukunftsweisenden Feld anzuregen.

 

Eine Kopie dieser Broschüre ist beim Center for Financial Studies erhältlich.