Otmar Issing

Stabiles Geld – eine Illusion?

 

Alternative Währungssysteme – Hayeks Fundamentalkritik – Unabhängigkeit der Notenbanken

Erweiterte Fassung der 21. Friedrich A. von Hayek-Vorlesung, gehalten am 13. November 2017 in Freiburg

 

Zu allen Zeiten waren die Regierungen der Versuchung ausgesetzt, ihre Ausgaben durch die Verschlechterung des Geldes zu finanzieren. Mit seinem Vorschlag, das staatliche Monopol der Notenemission zu brechen, will Hayek diese Möglichkeit ausschalten. Sein Plan des Währungswettbewerbs kann jedoch nicht überzeugen. Im Zeitalter der Papierwährungen sind die Unabhängigkeit der Notenbank und die gesetzliche Verpflichtung auf das Ziel der Preisstabilität die beste Vorkehrung gegen den Missbrauch der Notenpresse durch den Staat. Die Anforderungen an Kommunikation, Transparenz und Rechenschaftspflicht der Notenbanken haben sich im Laufe der Zeit immer mehr erhöht. Gleichzeitig gerät die Unabhängigkeit weltweit unter zunehmenden Druck. Der Kampf um stabiles Geld bleibt eine stetige Herausforderung.

Erschienen in der Schriftenreihe:

Beiträge zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik, 180

Herausgegeben vom Walter Eucken Institut in Freiburg

Mohr Siebeck, 2019

 

Weitere Informationen
Taschenbuch | 71 Seiten | € 29.00 | ISBN 978-3-16-158882-2
eBook | € 29.00 | ISBN 978-3-16-158883-9
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