Gleitender Übergang zu einer neuen Geldordnung durch Sicherheitskonten

22 Mai 2014
12:30  - 14:00
Goethe-Universität, House of Finance, Raum Paris, E.21

Timm Gudehus, Unternehmensberater, Wissenschaftler und Autor

In diesem Vortrag wird gezeigt, dass im Rahmen des heutigen Geldsystems hundertprozentig durch Einlagensicherungskonten bei der Zentralbank abgesicherte Sicherheitskonten möglich sind: Die Einführung solcher Sicherheitskonten kann einen gleitenden Übergang zu einer Geldordnung ohne Giralgeld auslösen. Sie führt am Ende zu einer Neuen Geldordnung, die dem 100%-Money-Konzept von Simons/Fisher, der Vollgeldreform von Huber/Robertson und ähnlichen Vorschlägen von Allais, Friedman, Eucken u.a. entspricht. 

Nach Änderung der Bilanzierungsregeln für die Geldschöpfung bei der Zentralbank entstehen aus der Implementierung der neuen Geldordnung große Umwandlungsgewinne, mit denen sich die Staatsverschuldung erheblich reduzieren lässt. Die erreichbaren Geldschöpfungsgewinne und die mögliche Staatsentschuldung lassen sich aus den Daten der EZB berechnen. 

Der Vortrag ist Teil der CFS Lecture Reihe zur Ordnung des Geldes.

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