Nebeneffekte der Geldpolitik

09 Juni 2021
14:00  - 15:15

Gemeinsame Online-Veranstaltung mit dem Bankenverband und dem Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V.

 

 

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Seit Beginn der Covid19-Pandemie haben Zentralbanken weltweit den Kurs ihrer expansiven Geldpolitik forciert. Das gilt auch für den Euroraum, wo sich die Leitzinsen bereits in der Finanzkrise 2008/2009 der Null-Linie näherten und die Einlagefazilität seit Mitte 2014 im negativen Bereich liegt. Zudem setzt die EZB seit einigen Jahren verstärkt auf unkonventionelle Maßnahmen wie den Ankauf von Vermögenswerten oder das Instrument der „Forward Guidance“ – Instrumente, auf die sie auch seit dem Ausbruch der Pandemie verstärkt zurückgreift. Das Pro und Contra dieser Politik ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen wie öffentlicher Debatten.

Vorträge:

Geldpolitik und die Vermögensverteilung

  • Prof. Dr. Moritz Schularick, Professor für Makroökonomie an der Universität Bonn

Nebeneffekte der Geldpolitik: Was die Notenbank tun sollte

  • Prof. Dr. Volker Wieland, Geschäftsführender Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS), House of Finance, Frankfurt und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

 14.35 Uhr        Podiumsdiskussion

  • Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otmar Issing, Präsident des Center for Financial Studies
  • Dr. Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer, Bundesverband deutscher Banken
  • Prof. Dr. Moritz Schularick, Professor für Makroökonomie an der Universität Bonn
  • Prof. Dr. Volker Wieland, Geschäftsführender Direktor des IMFS und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

 Moderation: Lisa Nienhaus, Wirtschaftsredakteurin, DIE ZEIT

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