Transformationsprozesse von Wertpapierbörsen im 20. und 21. Jahrhundert

09 May 2022
13:00  - 16:00

- in Kooperation mit dem Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V.

Ablauf:

13.00

Registrierung/Begrüßungsimbiss

13.50

Grußwort: Claudia Hillenherms
Begrüßung und Einleitung: Bernd Rudolph
14.10Die Entwicklung der Wertpapierbörsen bis 1945
Carsten Burhop, Universität Bonn
14.35Börsen im Spannungsfeld von Regulierung, Wettbewerb und Technologie Benjamin Clapham, Goethe-Universität Frankfurt

15.00-

16.00 

 

Detlef Fechtner, Chefredakteur, Börsen-Zeitung, Frankfurt 
im Gespräch mit
Renata Bandov, Head of Department Capital Markets, Deutsche Börse Group, Frankfurt
Benjamin Clapham, Goethe-Universität Frankfurt
Steffen Kern, Chief Economist and Head of Risk Analytics, ESMA European Securities and Markets Authority, Paris
Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer, Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, Düsseldorf

Aus Anlass der Veröffentlichung einer Geschichte der Frankfurter Wertpapierbörse von den 1920er Jahren bis zur Gegenwart behandelt die Veranstaltung in zwei Vorträgen und einer Podiumsdiskussion die Leistungsfähigkeit von Börsen sowie die Rahmenbedingungen ihrer Entwicklung in Deutschland aus historischer und aktueller Perspektive. Carsten Burhop, Universität Bonn, untersucht die Bedeutung von Aktienmärkten für die Unternehmensfinanzierung und die Relevanz von Regionalbörsen für die Finanzierung lokaler Unternehmen in den Jahren ca. 1870 bis ca. 1938. Benjamin Clapham, Goethe-Universität Frankfurt, nimmt die gegenwärtige Börsenentwicklung in den Blick, die stark durch regulatorische Vorgaben, den Wettbewerb mit alternativen Handelsplätzen und den Einsatz modernster Handelstechnologie geprägt ist. Das Zusammenspiel dieser drei Faktoren beeinflusst dabei nicht nur die Entscheidungen von Börsenbetreibern, sondern hat auch direkte Auswirkungen auf die Effizienz des Wertpapierhandels.

 

Es handelt sich um eine reine Präsenzveranstaltung!

image attachment Back