ESG – Gamechanger für M&A: Due Diligence, Investitionsauswahl, Kaufpreisgestaltung, Risikoabsicherung

17 May 2022
17:30  - 18:30

Dr. Nicholas Günther, Rechtsanwalt und Partner,
Dr. Philipp Pütz,
Rechtsanwalt und Partner, und
Dr. Marlen Vesper-Gräske,
Rechtsanwältin (Principal Associate),

Freshfields Bruckhaus Deringer

 

Die gezielte Prüfung von ESG-Risiken einer Zielgesellschaft im Zuge der Due Diligence hat erheblich an Bedeutung gewonnen. Die Bandbreite der relevanten ESG-Parameter wird nur branchen- und unternehmensspezifisch zu bestimmen sein und die Relevanz ist typischerweise auch von der Kategorie des jeweiligen Erwerbers abhängig (börsen- oder nicht börsennotierter strategischer Investor, Finanzinvestor oder auch Family Office). In jedem Fall steht fest, dass sich die ESG-Parameter eines Unternehmens bereits heute auf dessen Attraktivität und Bewertung auswirken und dass – insbesondere zunächst unentdeckte – ESG-Risiken zu substantiellen finanziellen Schäden sowie Reputationsnachteilen im Verhältnis zu relevanten Stakeholdern führen können.

Entsprechend wichtig ist daher die Erfassung und Bewertung ESG-bezogener Risiken in der Due Diligence durch den Erwerbsinteressenten – sowohl für die Gestaltung der Kaufpreisstruktur als auch für die Gewährleistungen und die Lösungsrechte (z.B. MAC). Relevant ist das alles aber auch für die Verkäufer, um den Verkaufsprozess optimal gestalten zu können und keinen „Überraschungen“ ausgesetzt zu sein. Wir laden Sie daher ein, über eine „Best Practice“ im Rahmen der ESG Due Diligence und eine entsprechende M&A-Vertragsgestaltung zu diskutieren – Vorschläge, die wir auf Grundlage der Erfahrungen unserer nationalen und internationalen M&A-Praxis entwickelt haben. Dies umfasst neben Aspekten des Scoping sowie einer effizienten Umsetzung der Due Diligence insbesondere eine Auseinandersetzung mit vertraglichen Mechanismen, um potentiellen Risiken adäquat zu begegnen.

 

image attachment Back