Beiträge zur Theorie der Finanzmärkte

Frankfurt 1994

 

 

From the preface (only available in German):

Der Erwerb eigener Aktien hat sich in den Vereinigten Staaten zu einem beliebten Instrument des Finanzmanagements entwickelt. Als Motive hierfür können beispielsweise die Ausschüttung von Free Cash Flow, die Veränderung der Kapitalstruktur (Ausnutzung des Leverage- Effektes) oder die Beeinflussung der Aktionärstruktur genannt werden. In Deutschland hingegen ist Aktienaktien der Rücklauf eigener Aktien grundsätzlich untersagt. In der vorliegenden Arbeit schildert der Autor die verschiedenen Formen des Erwerbs eigener Aktien aus der US-amerikanischen Unternehmenspraxis. Er diskutiert mit Hilfe zahlreicher empirischer Studien die verschiedenen Effekte des Aktienrücklaufs, um danach dessen Funktion unter dem Aspekt der Unternehmenskontrolle zu bewerten. Darüber hinaus vergleicht der Autor die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Erwerb eigener Aktien in den USA und der Bundesrepublik Deutschland. Das Ergebnis dieses Vergleichs ist ein Plädoyer für eine Liberalisierung der deutschen gesetzlichen Regelung. Ausschlaggebend erscheinen die positiven Effekte des Aktienrücklaufs, wie z.B. die verbesserte Anreizstruktur für das Management und eine Erhöhung der Allokationseffizienz des Kapitalmarkts. Gleichzeitig weist Herr Hampel darauf hin, dass der Erwerb eigener Aktien nur als ein Aspekt einer umfassenden Aktienrechtsreform betrachtet werden kann.

 

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